Vergangene Veranstaltungen

Buchpremiere: Barbara Rieger stellt ihren Roman "Eskalationsstufen" vor

Ein atemlos erzählter Roman aus dem Verlagshaus Kremayr&Scheriau über die Dynamik einer vereinnahmenden Liebesbeziehung, von der idyllischen Zweisamkeit bis zur lebensbedrohlichen Gewalt – sinnlich und schmerzhaft konsequent. So, wie die engagierte, talentierte Julia dem exzentrischen Maler Joe begegnet, könnte eine große Liebe beginnen.

Von Joes Abgründen lässt Julia sich nicht abschrecken, im Gegenteil. Doch warum malt er nur tote Frauen? Als sie ihm schließlich in seine abgeschiedene Hütte im Wald folgt, kommen sie einander so nahe, dass die Wahrheit nicht mehr zu verbergen ist.  

Barbara Rieger verfolgt in einer rasanten Handlung minutiös die Motive und die Entwicklung emotionaler Abhängigkeit und zeigt, dass häusliche Gewalt jede und jeden von uns treffen kann. 

Barbara Rieger, geboren 1982 in Graz, lebt und arbeitet als Autorin und Schreibpädagogin in Wien und im Almtal (OÖ). Gemeinsam mit Alain Barbero Herausgeberin des Foto- & Literaturblogs „cafe.entropy.at“ sowie mehrerer Anthologien. Für einen Auszug aus „Eskalationsstufen“ erhielt sie den Marianne von Willemer-Frauenliteraturpreis der Stadt Linz. 

Moderation: Ali Cem Deniz, FM4 

Daniel Böswirth präsentiert
"Böse Viecher"

Es ist allerhand seltsames Getier, das sich in Daniel Böswirths liebevoll gestalteten Gedichtband tummelt. Vom Krokokasperl über den Hummerfredschlawiner bis hin zu werwolfgleichen Geschöpfen, begegnet uns in „von den bösen viechern“ ein Sammelsurium an fantastischen Geschöpfen, die der Autor in Gedichten und Linolschnitten verewigt.

Über dreißig Jahre schrieb der Autor an dem Gedichtzyklus, die Linolschnitte zum Gedichtband entstanden rund um die Welt, inspiriert durch Begegnungen mit Tieren im tiefen Dschungel Boliviens, in den Rocky Mountains in Kanada, im Pusterwald in der Steiermark, oder im Autocamp an der Adria.

Böswirths Einfallsreichtum zeichnet sich nicht nur in seinen spielerischen Wortkunstwerken ab, sondern spiegelt sich auch in den Linolschnitten wider, die die Gedichte illustrieren.

Neben einigen Lesungen hat der Autor seine „bösen Viecher“ auch bereits in zahlreichen Vernissagen präsentiert – zuletzt etwa in der Galerie am Park in der Liniengasse in Wien.

Daniel Böswirth, geboren 1968 in Kaltenleutgeben bei Wien, lebt als freier Autor, Grafiker und Fotograf mit seiner Lebenspartnerin in Wien. Arbeiten für den ORF („die Kunde” Hörspiel, „St. Petersburg” Prosa). Zahlreiche Theaterstücke, Gedichte und Prosatexte, Linolschnitte seit 1990. 

Eintritt frei!

Marcello DeNardo liest aus seinem Roman „Antonio“

‘ANTONIO’ ist ein Buch über die Liebe – so scheint es zumindest.

Die meisten Menschen erwarten und erhoffen sich Großes, Erfüllendes davon. Wenn es dann tatsächlich passiert, sind viele dazu bereit, über sich selbst hinauszuwachsen, manche sind sogar im Stande dafür zu töten.

Der Romanheld Antonio emigriert in den Sechzigerjahren als kleiner Knirps mit seinem Vater Giuseppe in die Schweiz. Menschen mit dunkeln Augen und schwarzen Haaren waren nicht gerne gesehen.

«…wie die Heuschrecken sind sie eingefallen. In die Schweiz und alles was daran angrenzt», hörte Antonio oft und wurde täglich auf seinem Schulweg, vor große Herausforderungen gestellt.

Eines Tages, als er wieder einmal beschimpft und verprügelt wurde, stellte sich ein großer, blonder Junge zwischen Antonio und seine Angreifer. Johannes! Die beiden werden unzertrennlich.

Doch Jahre später, (Antonio ist zu dem Zeitpunkt 13 Jahre alt), stellt Antonio fest, dass er sich in seinen besten Freund verliebt hat.

Ein Um-, und Zustand, der Antonios Leben, in allen Bereichen, aus den Angeln hebt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf . Abgesehen davon, war nicht einzuschätzen, wie Johannes zu all dem stand. Und als wäre es damit nicht schon genug, kam auch noch Michele ins Spiel – Ein Paesano, ein Landsmann der sich, nebst Antonio und seinem Vater Giuseppe, sowie Gino mit seinen zwei Kinder und Franco, die enge Mansardenwohnung teilte.

Wie alle, die den Dachstock bewohnten – besser als die Baubaracken, in denen viele von ihnen hausten, war es allemal – trug sein Vater Giuseppe, wie fast jeder im Kanackenviertel, große Erwartungen in sich.

Aber Stolz und die viel gepriesene Ehre, bestimmten den Umgang mit Anderen. «… Bleib bei deinesgleichen…», mahnte Giuseppe Antonio immer wieder, wenn seine Ansprüche zu hochfahrend und seine Hoffnungen, ihn nach den Sternen greifen ließen.

Doch eines Tages begegnet Giuseppe Francesca. Jener Frau die aus einer anderen Welt entsprungen schien. Die Giuseppes Welt auf den Kopf stellte. Die sich selbst und ihn herausforderte, wie ihn nie und niemand jemals herausgefordert hatte…Wenn da nur Nonna Emma nicht wäre…Wenn da nur Kommissar Schwarzinger nicht wäre… denn auf den Straßen fließt Blut.

Marcello De Nardo studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, am Max Reinhardt Seminar. Seine Lehrer waren u.a. Erni Mangold, mit der er später am Volkstheater Wien in „Geschichten aus dem Wienerwald“ gemeinsam auf der Bühne stand, sowie Samy Molcho, Susi Nicoletti, Bruno Dalanski und Sam Cane für Tanz. Gleichzeitig studierte er Gesang bei Ursula Peyer. Seit 2021 De Nardo Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt. Antonio ist sein literarisches Debüt.

Ihr nennt uns Menschen? Jura Soyfer und der Friede.

Es liest: Jaschka Lämmert

Am Cello: Anna Starzinger

Collage: Susanne Höhne

Wenige Plätze, um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten: hello@beseder-theater.com

www.beseder-theater.com

Das Beseder-Theater stellt Jura Soyfer vor, einen der wichtigsten Dichter des „roten Wien“ in der 1. Republik. Er wird nicht ohne Grund mit Bertolt Brecht verglichen. 1939 im KZ Buchenwald von den Nazis ermordet, wurde er nur 26 Jahre alt. Seine Schriften, in denen er auch den 2. Weltkrieg vorhergesehen hat, sind heute aktueller denn je. Es liest Jaschka Lämmert, eine bewegende Collage aus seinen Texten zusammengestellt von Susanne Höhne, am Cello begleitet von Anna Starzinger.

Jaschka Lämmert wurde 1974 in Wien geboren und wuchs dort zweisprachig (ihre russische Mutter war Bühnenbildnerin) auf. Sie studierte an der Otto Falckenberg Schule in München und arbeitet seit 1995 an diversen Theatern wie den Münchner Kammerspielen, Volkstheater Wien, Schauspielhaus Graz, Salzburger Festspiele, Schauspielhaus Wien, Nestroyhof Hamakom, sowie in diversen TV und Filmproduktionen.

Anna Starzinger ist eine Wiener Cellistin, Schauspielerin und Komponistin. Inspiriert von berühmten europäischen KomponistInnen sowie Jazz und Pop Standards und Evergreens, jedoch auch von Rhythmen und musikalischen Elementen des afrikanischen Kontinents (Anna Starzingers Vater ist der algerische Perkussionist Guem) entstehen neue, eigenständige Kompositionen für Violoncello und Looper, in denen auch die Live-Improvisation ihren unbestrittenen Platz hat. Musikalisch ist Anna Starzinger einerseits in der Klassik beheimatet – ‚Original Wiener Salonenensemble‘, Synchron Stage Orchester (Filmmusik), aber auch gefragte Studio – und Live Musikerin bekannter Österreichischer Bands.

Susanne Höhne, geboren in Wien, Studium Geschichte / Germanistik, seit 1990 Textcollagen, Lesungen, Regiearbeiten. Von 2000 bis 2008 in Rom. Ab 2002 Leitung des Kulturvereins Beseder.

Jakob Kraner liest aus seinem Buch Kosmologie

Trunkenheit, Trauma, Liebe und Tod: Alles Wesentliche der Welt leitet sich aus den Grundbegriffen Fläche und Rohr her, wie Jakob Kraner in seiner kühn-formalen Evolutionsgeschichte geometrischer Formen Kosmologie sukzessive nachweist. Da folgt der Schrei dem Atem und die Überzeugungen mit unbeirrbarer Notwendigkeit der Idee. Und während sich die Systematik in 34 Kapiteln mit 55 begleitenden Illustrationen immer weiter entfaltet, stolpert am Seitenrand ein Mensch durch die Stadt, schlägt sich mit der Wirklichkeit herum und sucht Spalten in der Welt und Halt. Ein Text voller Fährten und Verweise, ein experimenteller Roman über das Ringen um Wahrhaftigkeit und um den nackten Ausdruck, über »diese so unglaubliche Frechheit, Sterben zu müssen«. Kosmologie legt die Strukturen der Wirklichkeit offen und erweist sich so als eine »lacanianische Fabel mit angenehm trockenem Humor« (Ann Cotten), ja, als ein wahnwitziger Fluchtversuch aus den Begrenzungen des Individuums.

 

Für Raphaela Edelbauer ist Kosmologie hyperreal, „realer als die Realität“. Eine „philosophische Parabel über Leben, Leid und Liebe“ (Evelyn Bubich). Jedenfalls ist Kosmologie, 2022 im Matthes&Seitz-Verlag „Rohstoffe“ erschienen, ein avantgardistischer Text, der auch viel Spaß macht, wenn man bereit ist sich auf ihn einzulassen.

Jakob Kraner, lebt in Wien. Er studierte Philosophie an der Uni Wien und Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Er schreibt Prosa(miniaturen), Essays und dramatische Texte, macht Lesungen, Literaturperformances und Musik. Teil der Literaturpunkband Smashed To Pieces. Seit 2012 Mitorganisator der Schreibwerkstatt Waldviertel.

Präsentation des autobiografischen Romanes "Es lebe der Sozialismus" von Zhang Lijia durch die Autorin selbst und deren Verlegerin Nora Frisch

Zhang Lijia hat nicht vor, sich mit ihrem Schicksal abzufinden. Sie wächst im Nanjing der 1980er Jahre in ärmlichen Verhältnissen auf. Der Schock der Kulturrevolution sitzt den Menschen noch in den Knochen, Bücher sind ebenso verpönt wie westliche Kleidung, jeder der auffällt, wird argwöhnisch beobachtet. Mit 16 Jahren muss sie die Schule verlassen, um den Arbeitsplatz ihrer Mutter in einer staatlichen Rüstungsfabrik zu übernehmen, der ihr eine »eiserne Reisschüssel« – ein sicheres Einkommen – garantiert. Als die junge und wissensdurstige Lijia die monotone Arbeit aufnimmt, will sie nur noch eins: Ausbrechen aus der Monotonie und der Überwachungsgesellschaft, die ihr absolute Anpassung abverlangt und gleichzeitig geistige Entfaltung verhindert. Sie will ihren eigenen Weg gehen. Selbstbewusst trägt sie moderne Kleidung und bringt sich Englisch bei. Im Sommer 1989 schließlich, organisiert die geborene Revoluzzerin die größte Arbeiterdemonstration Nanjings und gerät dabei ins Visier der Polizei.
 
Ein faszinierendes Zeitzeugnis des Jahrzehnts gewaltiger politischer und sozialer Umwälzungen aus der Perspektive einer Frau, die sich weigert, sich dem System zu beugen und die familiäre und gesellschaftliche Enge zu akzeptieren. Zhang Lijias Autobiografie verknüpft geschickt verschiedene Erzählebenen: Die turbulenten Ereignisse von Chinas jüngerer Geschichte werden aus der wenig bekannten Perspektive einer unfreiwillig  zur Fabrikarbeiterin gewordenen jungen Frau erzählt. 
 
Status und Chancen, Moral und guanxi, Offenheit und Geheimniskrämerei, Wut und Liebe, Ehrgeiz und Faulheit, Freundschaft und Verrat und vor allem Zhang Lijias humorvolle Beobachtungen bilden eine gelungene Mischung, die auch LeserInnen einnehmen dürfte, die sich nicht speziell für China interessieren!
 

Die Autorin Zhang Lijia, geboren 1964 in Nanjing, war als Arbeiterin in einer Raketenfabrik tätig, bevor sie 1990 zum Journalistik-Studium nach London ging. Seit vielen Jahren schreibt sie für internationale Publikationen wie The Guardian, die South China Morning Post, Newsweek und die New York Times. Sie ist außerdem regelmäßig Gast bei Radio- und Fernsehsendern wie BBC, Channel 4 und CNN. Die Autorin verfasste mehrere Bücher, darunter ihre Autobiografie „Socialism is great!“ (2007) und ihren Debütroman Lotus (2017) über das Schicksal einer Prostituierten im zeitgenössischen China. Zhang Lijia lebt in London und in Peking.

 

Mit dem 2010 gegründeten Drachenhaus Verlag möchte die Sinologin Dr. Nora Frisch den chinesischen Kulturraum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zugänglich machen. Besonders wichtig ist es ihr, eine differenzierte Sichtweise zu Land und Leuten wissenschaftlich fundiert zu vermitteln. Neben einer Geschichtsreihe, Kochbüchern, zweisprachigen Kinderbüchern, Fach- und Wirtschaftsliteratur sowie Reportagen über Leben und Alltag in China und Taiwan, erscheint im Drachenhaus Verlag Literatur aus und über China.

Alexandra Holmes liest aus Ihrem Roman "Einfach mehr Luft"

Dem 15jährigen Ben bedeutet sein Pferd viel und mit Toni, die mit ihm in einer Band spielt, verbindet ihn eine enge Freundschaft. Die Besuche bei seiner Urgroßmutter sind für ihn spannend, denn die launige alte Dame erzählt ihm jedes Mal eine Geschichte. Besondere Ereignisse aus der Zeitgeschichte werden darin lebendig: Bens Urgroßvater war ein Widerstandskämpfer, sein Großonkel protestierte in den 50er Jahren gegen einen Nazi-Professor an einer Hochschule; sein Großvater musste als Kind mit den Eltern flüchten und sein Onkel hat ausgerechnet ein Faible für alles Militärische … 

Zu Weihnachten kommt die Familie zusammen und das ist schön aber nicht immer einfach, wie wir alle wissen. In Bens Fall führt der 100. Geburtstag seiner Urgroßmutter seine ganze Familie zusammen. Da gibt es natürlich auch Spannungen. Und immer wieder braucht Ben nur eines: einfach mehr Luft.

Alexandra Holmes hat mit „Einfach mehr Luft“ einen grandiosen Roman für Jung und Alt vorgelegt. Holmes lebt in Wien, wo sie einen großen Teil ihrer Studienzeit (Theaterwissenschaft und eine Fächerkombination aus Germanistik, Philosophie und Vergleichender Literaturwissenschaft) hospitierend am Burgtheater bei Claus Peymann und George Tabori verbracht hat. Heute dreht sich in ihrer Arbeit als Autorin, Dramaturgin und ehrenamtliche Bibliothekarin alles um Literatur und Theater für Kinder und Jugendliche.

Präsentation von Rabbafüzzes Meilenstein der Wiener Dialektliteratur "Das Wiener Dschungelbuch", gelesen von Sindy Strasser und musikalisch begleitet von Tom Strasser

Der gebürtige Wiener Wilhelm „Willi“ Kausl (alias Rabbafüzzes) war zeitlebens ein neugieriger Philanthrop, allerdings waren Ihm Menschen ohne Ecken und Kanten stets suspekt. In den vielen Jahren als Buchantiquar im Servitenviertel/Porzellangasse waren Bücher nicht nur sein Lebensinhalt, sondern das geschriebene Wort sein stetiger Begleiter. Papier war für Ihn das ideale Medium um seine Gedanken zu manifestieren. Man könnte meinen, dass hier vorliegende Buch ist eine Nacherzählung eines tatsächlichen Ereignisses – jedoch weit gefehlt!
Die Geschichte um eine Gemeinschaft von Wiener Clochards und einem Findelkind mag durchaus genährt & gefärbt sein durch die unzähligen Begegnung in seinem Leben, aber letztlich ist diese Erzählung ein Märchen, so schön & rührend, dass es auch gut ein Weihnachtsmärchen sein kann! 
Am 06.12.21, dem Nikolaustag, verstarb der Rabbafüzzes im Alter von nur 69 Jahren – und so hat er auch seinem Sterbedatum eine Geschichte zugedacht.
Wir sind sehr stolz darauf, dass dieses Juwel der Wiener Mundartdichtung bei uns in der Buchhandlung analog vorgestellt wird. Nur schade, dass wir dem Autor nicht mehr selbst begegnen können, umso mehr freuen wir uns seine Familie bei uns begrüßen zu dürfen.
 
Das Ehepaar Strasser war für einige Jahre auch immer wieder einmal gemeinsam auf div. Bühnen, um im Gleichklang das eine oder andere Wienerlied zum Besten zu geben – bis hinauf nach Edinburgh nahmen sie Wiener Liedgut mit auf Reisen und passend zur Wr. Dialektliteratur werden sie ihre Stimmen an diesem Abend wieder einmal erheben.
 
Eintritt frei! Von jedem verkauften Exemplar geht ein Euro an augustin.or.at!

Anlässlich des Kinostarts von "Roter Himmel" verlosen wir 3x2 Freikarten!

Christian Petzolds nächstes bezauberndes Meisterwerk ROTER HIMMEL wurde bei der Viennale gefeiert und von der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. In den Hauptrollen brillieren der österreichische Schauspieler Thomas Schubert und die fabelhafte Paula Beer, in ihrer dritten Zusammenarbeit mit Christian Petzold. Der hinreißende Soundtrack stammt von der österreichischen Band Wallners – wir freuen uns sehr auf den Kinostart am 24. November. 

Ein Sommer an der Ostsee. Es ist heiß und trocken, seit Wochen hat es nicht mehr geregnet. In einem abgelegenen Ferienhaus zwischen Wald und Meer treffen vier junge Menschen aufeinander: Leon und Felix, Freunde seit Kindertagen, Nadja, die als Saisonkraft im Küstendorf jobbt, und Devid, der Rettungsschwimmer. 

Es sind schwebende, wie aus der Welt gefallene Tage. Und so wie ein Funke genügt, um die ausgetrockneten Wälder um sie herum in Brand zu setzen, geschieht es den jungen Menschen mit ihren Gefühlen und Hoffnungen, mit der Liebe. Es gibt das Glück und die Sehnsucht, aber auch Eifersucht, Empfindlichkeiten, Spannungen. Dann schlagen die Flammen über. 

Roter Himmel erzählt von vier jungen Menschen, die versuchen, der Welt eigene Wege und Erfüllung abzutrotzen. Eine kaum merkliche Ahnung von Gefahr liegt unter der Unbeschwertheit dieses Sommers, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war. Es könnte ein Anfang sein.  

Wir verlosen zum Start 3×2 Freikarten für eine Vorstellung eigener Wahl im Stadtkino Wien, über diesen Newsletter als auch über unseren Instagram-Auftritt! Teilnahmeberechtigt sind auch alle, die unseren monatlichen Newsletter bis dahin abonnieren. Falls ihr also Freunde kennt, die Interesse am Newsletter und den Kinokarten haben: Sagt es ihnen weiter. 

Und wie geht die Teilnahme? Ganz einfach: Schreibt uns eine Mail (office@buchhandlunganalog.at) und im Betreff ROTER HIMMEL. Wir drucken alle einlangenden Mails aus und ziehen den/die GewinnerIn anschließend aus einem Hut. 

Lesung, Poetry Slam und Konzert des jungen Ausnahmetalents Anna Rotter

Wir freuen uns überaus die junge Dichterin und Musikerin Anna Rotter bei uns begrüßen zu dürfen. Sie spielt Akkordeon und Kontrabass und singt ihre eigenen Lieder ebenso wie Vertonungen von Texten von Autorinnen wie Christine Lavant oder Kathi Forstner. Abwechselnd zu den Liedern wird sie ihre Prosa-, Poetryslam- und Lyrik-Texte vortragen. Thematisch geht es an diesem Abend um das Gefühl, anders zu sein, um Schlaflosigkeit und um die verschiedenen Formen von Liebe.  

Wie immer bei freiem Eintritt! 

Konzert mit den Virtuosinnen Ayako Kaisho (Gitarre) und Ruri Ando (Gesang/Sopran)

Bereits mit 4 Jahren begann Ayako Kaisho rivaten Gitarrenunterricht beim japanischen Meister Hideaki Kimura zu nehmen. Ab 2014 studierte sie bei Alvaro Pierri am Konzertfach an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und schloss 2022 mit dem Master ab. Bis 2019 war sie Mitglied des Wiener Gitarrenquintetts Gitarrissima, mit dem sie u.a. in ganz Österreich und in Großbritannien aufgetreten ist. 2017 veröffentlichte sie die CD „Around the World to the Sound of Music“. Sie tritt auch mit anderen Instrumenten und Gesang auf. 

Die japanische Koloratur-Sopranistin Ruri Ando absolvierte das Masterstudium der musikdramatischen Darstellung mit Auszeichnung und studierte Lied und Oratorium bei Prof. Moore an der MDW. Ihre Opernkarriere in Europa begann am Staatstheater Braunschweig, wo sie in Stravinskys „Le Rossignol“ in der Hauptrolle debütierte. Auch als ausgewiesene Konzertsängerin erarbeitete sie sich ein breites Repertoire mit vielen Ensembles und Orchestern. Ende 2020 kam ihre Tochter zur Welt und sie engagiert sich seither vermehrt im Bereich Kinderkonzerte und kleine Oper und plant verschiedene internationale Projekte mit MusikerInnen und auch bildenden KünstlerInnen. 

Wir freuen uns sehr, dass die beiden KünstlerInnen eigens für den Auftritt in der Buchhandlung analog ein kleines Programm zusammengestellt haben: 

Kosaku Yamada: Karatachi no Hana (The Flower of wild Orange) 

Tamezou Narita: Hamabe no Uta (At the Shore) 

Toru Takemitsu: Chiisana sora (Small Sky) 

  1. Schubert: Du bist die Ruh’, An die Musik, Heidenrößlein, Ständchen

W.A.Mozart: Das Veilchen, Die Zufriedenheit, Abendempfindung 

Bach/Stölzel: Bist du bei mir 

  1. Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras No. 5 „Aria“

etc… 

Lesung und Gespräch mit dem Verleger Mario Pschera: "Kobra und der Herr Genosse Präsident" von Ak Welsapar

Wenn die Herrscherin der Wüste die Schlangenhaut abstreift und sich in einen Parteifunktionär verwandelt, um Rache an den Menschen zu nehmen, klingt das bizarr. Genauso bizarr freilich war der Umbruch in der zerfallenden Sowjetunion, als sich die einstigen Eliten in Demokraten umbenannten, eine spezielle Marktwirtschaft für sich entdeckten und die Machtstabilität mit den erprobten Geheimdienstmethoden aufrecht hielten. 

Der Journalist, Übersetzer und Schriftsteller Ak Welsapar, der seit 1993 im schwedischen Exil lebt und dessen Schriften in seiner Heimat Turkmenistan verbrannt wurden, hat aus den Ereignissen der 1990er Jahre einen Roman gemacht, in dem er im Stil des Magischen Realismus ein sehr genaues Bild von den Akteuren dieses grausamen Spiels zeichnet. Unschwer lässt sich im Herrn Genossen Präsident der turkmenische Langzeitdiktator Saparmyrat Niyazov erkennen, doch alle Figuren lassen sich bis heute in den Nachfolgestaaten der UdSSR finden. Die russische Ausgabe (2005) ist seit Beginn des Ukrainekriegs aus den Buchhandlungen und Onlinebibliotheken »verschwunden«. Der Roman wurde bislang ins Schwedische, Ukrainische und Türkische übersetzt. Die deutsche Ausgabe hatte 2023 auf der Leipziger Buchmesse Premiere und wird in Österreich erstmals in der Buchhandlung analog vorgestellt. 

Es treten auf: Kobra alias Musa Çoli, Owez, der den Kopf verliert, ein lüsternes Lämmchen, ein bösartiger Wanderderwisch, Şali, der Chauffeur und Notizenschreiber, Kakabay der Menschenscheue, Aman der Faxenmacher, noch eine Schlange, Çary der Buchmacher, betende Altkommunisten, Larin der Strippenzieher, die Kulturbeauftragte, ein fetter Hofpoet, ausländische Delegationen, Männer mit schwarzen Krawatten, Bauern, Marktleute und der Herr Genosse Präsident. 

Mario Pschera ist Verleger und Lektor des Dagyeli-Verlages und zudem Russist mit Schwerpunkt Zentralasien. 

Wie immer bei freiem Eintritt! 

Lesung und Gespräch mit Reiner Möckelmann: "Transit Istanbul-Palästina"

Unter Rückgriff auf bislang unbekannte Dokumente, Briefe und Tagebücher beschreibt Reiner Möckelmann die Rolle der Türkei als Transitland für Jüdinnen und Juden aus Südosteuropa, die auf der Flucht vor dem Nazismus nach Palästina zu gelangen versuchten. 

Die Besetzung Frankreichs durch die Wehrmacht, der Kriegseintritt Mussolinis im Sommer 1940 sowie die deutsch-italienische Besetzung Griechenlands 1941 verschloss Jüdinnen und Juden die Flucht über fast alle Mittelmeerhäfen. Aus Südosteuropa blieb nur der schwierige Weg über Istanbul nach Palästina, um dem Vernichtungswahn des Nationalsozialismus zu entkommen.  

Die formell neutrale Türkei war bestrebt Nazideutschland nicht zu provozieren. Nur über ein vorwiegend klandestines, informelles Netzwerk in Istanbul, in dem auch Angelo Roncalli, der spätere Papst Johannes XXIII., eine wichtige Rolle spielte, konnte die Flucht der südosteuropäischen Juden nach Palästina organisiert werden. 

Reiner Möckelmann war lange Jahre als Diplomat in Ankara und Istanbul tätig. Er stellt erstmals die Geschichte dieser Fluchtroute dar und beleuchtet das bisher unbekannte Zusammenspiel aus selbstlosen jüdischen HelferInnen, DiplomatInnen und VertreterInnen der katholischen Kirche. 

Wie immer bei freiem Eintritt! 

Konzert mit Gernot Galib Stanfel und dem Ensemble der Rahmi Oruc Tekke

Eine Reise durch islamische Musikwelten: Östlich von Mekka bis westlich von New York 

Gernot Galib Stanfel hat auf seinem bisherigen Lebensweg einige Musikwelten sowohl stilistisch als auch geographisch durchwandert. Dabei hatte er immer wieder unterschiedliche Begleiterinnen und Begleiter. Aktuell sind es vor allem seine Frau Friderica- Magdalena und seine Tochter Nükhet, mit denen er als Ensemble auftritt, Namensgeber ist Stanfels langjähriger musikalischer und geistiger Lehrer Dr Rahmi Oruc Güvenc. Der große Überbau dieser Reise sind islamisch geprägte Welten in unterschiedlichen Kulturen. Überaschungen, sowohl musikalisch als auch personell, sind aber nie auszuschliessen. 

Wie immer bei freiem Eintritt! 

Kinostart "Krähen - Nature is watching us"

Nicht umsonst haben wir einen Rabenvogel zu unserem Logo gemacht. Sie sind schlau, erfinderisch und sprachbegabt. Aber wusstet ihr, dass Rabenvögel die einzigen Tiere sind, die uns Menschen seit Tausenden von Jahren beobachten und studieren und die Fähigkeit haben, dieses Wissen an ihre Nachkommen weiterzugeben? Kein Tier weiß mehr über uns zu berichten als Raben und Krähen. Sie sind unsere schwarzen Chronisten. 

Trailer: 

https://youtu.be/jEQo7q93kLE?si=d8UimQsG60e5uT7_ 

Wir verlosen zum Start von Martin Schilts Film am 20. Oktober 1×2 Freikarten über diesen Newsletter. Österreichweit gültig solange und wo der Film läuft. Teilnahmeberechtigt sind auch alle, die unseren monatlichen Newsletter bis dahin abonnieren. Falls ihr also Freunde kennt, die Interesse am Newsletter und den Kinokarten haben: Sagt es ihnen weiter. 

Unsere Preisfrage: Wie heißt der großartige amerikanische Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, der das Gedicht „The Raven“ geschrieben hat?  

Und wie geht die Teilnahme? Ganz einfach: Schreibt uns eine Mail und im Betreff die Antwort auf unsere Preisfrage. Wir drucken alle einlangenden Mails aus und ziehen den/die GewinnerIn anschließend aus einem Hut. 

Lesung und Gespräch mit Ljuba Arnautovic

Die vielseitige Publizistin und Künstlerin Ljuba Arnautovic erzählt mit ihrer Familiengeschichte das Drama des 20. Jahrhunderts mit Stationen in Wien, Moskau und im Gulag. Ihr ist ein eindringlicher, nüchterner und zugleich poetischer Roman über Schicksal und totalitäre Willkür hervorragend gelungen.  

1934 schickt Eva, die in Wien dem Republikanischen Schutzbund angehört, ihre Söhne Slavko und Karl fort, um sie vor den Nationalsozialisten in Sicherheit zu bringen. Die „Schutzbundkinder“ machen Ferien auf der Krim und kommen dann in ein luxuriöses Heim in Moskau. Bis Hitler den Pakt mit Stalin bricht. Slavkos Spuren verlieren sich, Karl wird aufgegriffen, kommt in eine Besserungsanstalt für Kinder und Jugendliche und schließlich als „Volksfeind“ ins Arbeitslager. Im Gulag lernt er seine zukünftige Frau Nina kennen – die Mutter der Autorin. Karl will nach Wien zurück, sobald es die Umstände erlauben, seine Frau zwingt er damit in die Fremde … Ljuba Arnautovic erzählt anschaulich, poetisch und mitreißend, wie Menschenverachtung und politische Willkür im 20. Jahrhundert das Schicksal der Menschen bestimmten – das Schicksal ihrer eigenen Familie. 

Wie immer bei freiem Eintritt! 

Buchpräsentation mit Johanna Grillmayer "That´s life in Dystopia"

Eine Katastrophe hat die Menschheit ausgelöscht, bis auf eine Handvoll Überlebender. Darunter Jola, Anfang 20. Mit einer kleinen Gruppe etwa Gleichaltriger findet sie Zuflucht in einem leerstehenden Hotel. Ihre Tage sind mit Fragen des reinen Überlebens gefüllt, der Suche nach Lebensmitteln und Waffen, aber auch damit, bei Verstand zu bleiben. Kinder werden allmählich geboren, wie in einer Patchwork-Familie haben sie mehrere Mamas und Papas. Zunehmend fällt es Jola und den anderen schwer, sich damit abzufinden, dass es „dort draußen“ niemanden mehr geben soll. So beschließen sie, einen von ihnen zu einer Mission in die Welt hinauszuschicken – mit unerwarteten Folgen…  

In ihrem geschickt zwischen den Zeitebenen jonglierenden Roman schildert Johanna Grillmayer die Neuorganisation des Lebens nach der großen Tabula rasa: Wie schießt man einen Rehbock? Und wie zerlegt man ihn? Worin die Kinder unterrichten? Wie eine Gesellschaft etablieren? Das liest sich spannend wie ein Krimi, obwohl oder gerade weil der Roman ohne postapokalyptische Action- und Horrorszenarien auskommt. That‘s life in Dystopia, lautet das lakonische Resümee einer der Überlebenden. Warum also nicht die Stunde Null als Chance sehen, die Dystopie als Utopie? 

Johanna Grillmayer hat ein fulminantes Debüt hingelegt. Wir sind sehr stolz darauf, dass sie ihr Buch in unserer kleinen Buchhandlung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. 

Moderation: Ali Cem Deniz (FM4). Wie immer bei freiem Eintritt! 

Kinostart "Ingeborg Bachmann - Reise in die Wüste"

Als sich die großen SchriftstellerInnen Ingeborg Bachmann (Vicky Krieps) und Max Frisch (Ronald Zehrfeld) 1958 in Paris begegnen, ist es der Anfang einer leidenschaftlichen Liebesgeschichte. Vier Jahre lang führen beide eine Beziehung, die in Paris beginnt und über Zürich nach Rom führt. Doch künstlerische Auseinandersetzungen und Eifersucht beginnen die Harmonie allmählich zu zerstören. Jahre später lässt Ingeborg Bachmann die Erinnerung an ihre Liebe zu Max Frisch nicht los. Bei einer Reise in die Wüste mit ihrem jungen Freund Adolf Opel (Tobias Resch) versucht sie, ihre Beziehung zu Max Frisch zu verarbeiten und sich langsam davon zu lösen.  

Trailer: 

https://youtu.be/qf5F1xehh78?si=KBnCA6QHmJK3rhHE  

Wir verlosen zum Start von Margarethe von Trottas Film am 13. Oktober 1×2 Freikarten über diesen Newsletter. Österreichweit gültig solange und wo der Film läuft. Teilnahmeberechtigt sind auch alle, die unseren monatlichen Newsletter bis dahin abonnieren. Falls ihr also Freunde kennt, die Interesse am Newsletter und den Kinokarten haben: Sagt es ihnen weiter. 

Unsere Preisfrage: Unter welchem Titel ist der Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Max Frisch im Vorjahr erschienen?  

Und wie geht die Teilnahme? Ganz einfach: Schreibt uns eine Mail und im Betreff die Antwort auf unsere Preisfrage. Wir drucken alle einlangenden Mails aus und ziehen den/die GewinnerIn anschließend aus einem Hut. 

Lesung und Gespräch mit Matthias Politycki

Matthias Politycki stellt bei uns seinen packend erzählten Roman vor über die Macht der Liebe, die jede kulturelle Grenze überwindet, und über uralte Traditionen, an denen am Ende alles zerbrechen kann. 

Äthiopien 2020, am Vorabend des Krieges: Josef Trattner, Ausgrabungsleiter im Norden des Landes, verschlägt es an die Grenze zum Südsudan. In der winzigen Siedlung Surma Kibish begegnet er Natu, einer Frau mit abgerissenem Ohrläppchen – und einer Aura von Schönheit, Stärke und Gefahr, die ihn sogleich in ihren Bann zieht. Aber dann wird er Zeuge, wie Natu öffentlich mit Stockhieben gezüchtigt wird. Als sie am nächsten Tag plötzlich in seinem Wagen sitzt, wähnt er sich bereits auf der Flucht, mit ihr zusammen, in ein neues Leben. Doch unerbittlich bahnt sich ihrer beider Verhängnis an – das alte Leben fordert seine Rechte und setzt alles daran, Natu zurückzubringen an den Ort ihrer Niederlage. 

Wie immer bei freiem Eintritt und in Anwesenheit des großartigen Künstlers Josef Trattner, der für die Hauptfigur des Romans ein klein wenig als Vorlage gedient hat. 

Lesung und Gespräch mit Erika Krafft

Erika Krafft stellt in unserer Buchhandlung ihr Buch „Die kraffftvolle Heilung“ nicht nur vor, sondern sie bietet die Möglichkeit, einige Anleitungen aus ihrem Buch gleich auszuprobieren. Die Lesung ist interaktiv aufgebaut – mitmachen erwünscht! Das Publikum wird einbezogen und Teil des Geschehens. 

Wir gehen nach Hause mit dem Wissen, dass unser Weg immer in unseren eigenen Händen liegt und dass wir immer, in jeder Situation etwas für uns tun können. 

Zum Buch: Erika Krafft teilt in ihrem ersten Buch ihre Erfahrungen und ihr Wissen. Sie gibt ihre persönlichen Erlebnisse weiter, ihre Gedanken und Übungen, um zu inspirieren und zu zeigen: es gibt Vieles, was man aktiv für sich tun kann. Auch im Falle einer Brustkrebserfahrung. Als Wegbegleiter bietet das Buch Anleitungen, was Betroffene für sich tun können: praktische Übungen, Tipps und Tricks, Hinweise und vieles mehr. Intim, spannend und informativ. 

Die meisten dieser Themen sind allerdings übertragbar auf unser aller alltägliches Leben in der modernen Welt – eine Horizonterweiterung für uns alle! 

Wie immer bei freiem Eintritt! 

Jan David Zimmermann - Lethe

Der Fluss Lethe wird in der griechischen Mythologie als Fluss des Vergessens bezeichnet. Wer sein Wasser kostet oder in ihm badet, der verliert die Erinnerung.

Genau dies ist mit uns als Gesellschaften in den letzten Jahren passiert. Die meisten in der Gesellschaft haben vergessen, wie das Totalitäre aussieht, nur weil es in einem neuen Gewand wiederkam. Haben vergessen, wie es sich in der Sprache manifestiert und sie vereinfacht, sie verengt, sie radikalisiert. Wie die Sprache dabei eskaliert. Und wie es funktioniert, Menschen gegeneinander aufzustacheln.
Das Erschreckende daran ist, dass wir ja seit Jahrzehnten eine breite Erinnerungskultur besitzen, wasTotalitarismen betrifft, dass wir jahrelange Debatten und Diskussionen um Antidiskriminierung, Sprachsensibilität, Formen der Ausgrenzung, Mobbing und dergleichen geführt haben. Es hat alles nichts gebracht.
Die meisten von uns haben vom Wasser der Lethe gekostet und die eigenen moralischen Wertvorstellungen, die Kritikfähigkeit und vielfach auch ihre Menschlichkeit vergessen. Die Politik hatte mit einem Mal kein Korrektiv mehr, sondern wurde vom Großteil der Kunst- und Kulturszene, der etablierten Medien, der Universitäten und Akademien und großen Teilen der Bevölkerung unterstützt.
Dieses Buch ist ein Zeitdokument, ein Protokoll gegen das Vergessen und gegen das Verdrängen, ein Aufruf zum Hinsehen und Benennen. Ein Baustein in einer notwendigen Aufarbeitung.
Der Schriftsteller, Journalist und Wissenschaftsforscher Jan David Zimmermann versammelt in chronologischer Reihenfolge seine wichtigstenTextbeiträge, von Sprachliche Eskalation über Raum und Ausgrenzung bis hin zum offenen Brief an die Organisatoren des Bachmannpreises.

Gerhard Loibelsberger - Zerrüttung

Joseph Maria Nechyba genießt seinen wohlverdienten Ruhestand. Was den pensionierten Ministerialrat und vormaligen Oberinspector des k. k. Polizeiagenteninstituts aber zunehmend beunruhigt, ist die politische Entwicklung: Österreich wird unter Kanzler Dollfuß aufgrund des kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetzes aus dem Jahr 1917 autoritär regiert. In Deutschland ist Hitler Reichskanzler. Der nationalsozialistische Terror setzt mit aller Macht ein und schwappt immer heftiger nach Österreich über.
Hass, Intoleranz, Verleumdung und Unversöhnlichkeit sorgen für ein Klima der Zerrüttung.

2009 startete Gerhard Loibelsberger mit den »Naschmarkt-Morden« eine Serie historischer Kriminalromane rund um Joseph Maria Nechyba. 2016 goldener HOMER Literaturpreis für den »Der Henker von Wien«. 2011 und 2017 erschienen die Italien-Thriller »Quadriga« und »Im Namen des Paten«.
2018: »Schönbrunner Finale« der letzte Roman der sechsteiligen Nechyba-Serie. 2019: »Morphium, Mokka, Mördergeschichten«. 2020: der historische Roman »Alles Geld der Welt«. 2021: der dystopische Thriller »Micky Cola« und »AltWiener Küche«. www.loibelsberger.at

Klaus Nüchtern - Famose Vögel

Der begeisterte „Bird-Watcher“ Klaus Nüchtern orientiert sich bei seinen amüsanten und zugleich akribisch genauen Vogel-Besprechungen naturgemäß an den Jahreszeiten, in denen die jeweiligen Vögel in Österreich zu finden sind und durch Balz-Gehabe besonders auffällig werden. Egal ob possierliche Hüpfer, aufgebrezelte Erpel, progressive Gänse, begnadeter Imitator oder Vertreter von „graubraunem Gschwerl“ die besten Seiten jedes Vogels – ob Form, Farbe oder Stimme werden gebührend gewürdigt.

Begleitet werden die Vogelbeschreibungen von zahlreichen Illustrationen der Wiener Künstlerin Silvia Ungersböck, die in ihren Zeichnungen alle beschriebenen Vogelarten ins beste Licht rückt.
Klaus Nüchtern schreibt in seiner Kolumne „Vogel der Woche“ im Newsletter falter.morgen regelmäßig über seine Vogelbeobachtungen. Nun sind diese Texte zum ersten Mal komplett überarbeitet und illustriert auch als Buch erhältlich.

Romana Wiesinger - Chance Psychotherapie

Verlagshaus der Ärzte

Chance Psychotherapie ​ ist eindeutig ein Plädoyer für Therapie und ist entstanden, um einerseits Einblicke in die Arbeit der Therapeutin zu geben, aber dieses Buch zeigt auch durch Stellungnahmen der Klientinnen und Klienten, wie Psychotherapie wirken kann. Es beantwortet Ihnen hoffentlich alle Fragen zum Thema, zeigt die Vorteile auf, sich auch mit der Psyche zu befassen und räumt mit Vorurteilen auf. Ziel der Autorin ist es, einen offeneren Zugang zur Therapie zu schaffen und Körper & Psyche mehr als Einheit zu sehen. Ob es ihr gelingt, müssten Sie selbst entscheiden.

Magistra Romana Wiesinger, geboren und aufgewachsen in Wien, lebt in Niederösterreich nahe Wien, ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Töchter. Sie arbeitet seit bald 20 Jahren mit großer Freude in Perchtoldsdorf und Wien mit Jugendlichen und Erwachsenen als Psychotherapeutin in freier Praxis.
2018 veröffentlichte sie im Orac Verlag das „Kochbuch für die Seele“, wie die Psyche unser Essverhalten beeinflusst. Dieses Buch entstand durch den Schwerpunkt der Thematik des Essverhaltens und der Essstörungen.
Romana Wiesinger widmet sich in diesem Buch „Chance Psychotherapie“ ganz dem Thema der Therapie. Um aufzuzeigen, wie sie wirken kann, kommen auch ehemalige KlientInnen zu Wort und machen es so sehr lebendig.

Lesung mit Sabrina Fuchs

Erstpräsentation von Sabrina Fuchs biografischem Gespräch mit Gehad Mazarweh über Israel/Palästina, Psychoanalyse und Rassismus

Das Recht auf Freiheit, Mandelbaum Verlag

Gehad Mazarweh wird 1941 im palästinensischen Mandatsgebiet geboren. Er erlebt die Gründung des Staates Israel und die damit verbundenen Konsequenzen für die palästinensische Bevölkerung am eigenen Leib. Er verlässt das Land als junger Mann und beginnt eine Reise zu sich selbst. Heute ist er ein bekannter Psychoanalytiker in Deutschland. Seine besondere Arbeitsweise als Therapeut und sein Einsatz für den Frieden in Israel/Palästina sind eine Inspiration für viele Menschen. Sabrina Fuchs-el-Bahnasawy hat mit Gehad Mazarweh ein spannendes biografisches Gespräch geführt: über seinen Werdegang, die Psychoanalyse, Rassismus, Emigration und den Nahostkonflikt.

Lesung mit Gudrun Seidenauer 

Gudrun Seidenauer liest aus ihrem Buch „Libellen im Winter“

Wien nach dem Zusammenbruch des Nazismus unter US-Besatzung. Drei junge Frauen, die nicht so recht in die Normen ihrer Zeit passen, finden zusammen und werden zu Freundinnen fürs Leben. Was sie zusammenführt sind Männer, der Krieg und ein toter GI.

Grete, die als Dolmetscherin für die US-Behörden arbeitet, findet Haare in der Hand des Getöteten, die sie bald auf die Spur von Vera bringen: Diese hat sich inzwischen nach Wien abgesetzt, wo sie Mali kennenlernt, die sie bei sich aufnimmt. Mali wiederum hat sich mit ihrem Sohn Robert vor der Roten Armee zu ihrer Tante in die Stadt geflüchtet. Davongelaufen ist sie auch vor dem Vater des Kindes, der Liebe ihres Lebens, den sie Robert verschweigt, auch dann noch, als er eines Tages vor ihrer Tür steht. Nur mit Vera und Grete teilt Mali ihr Geheimnis. Denn auch die Freundinnen haben welche. »Libellen im Winter« ist ein Roman über Freundschaft und Aufrichtigkeit, über das Beharren auf Selbstbestimmung und den Willen, sich treu zu bleiben. Eine großartig erzählte Geschichte, die vom Nachkriegs-Wien bis in unsere Gegenwart führt.

Lesung mit Simone Hirth

Eva googelt: Scheidungsberatung.

Was macht Eva nach der Vertreibung aus dem Paradies? Sie beendet die Missbrauchsbeziehung mit Adam, kommt im Jetzt an und versucht, ihr Leben selbstbestimmt neu aufzubauen. Der Apfel, die Schlange, die Erkenntnis, die Schuld, die Vertreibung, das Leben danach. Was, wenn Eva heute leben würde und sich aus der gewaltvollen Beziehung mit Adam befreien könnte? Die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben hätte? Simone Hirth nimmt das biblische erste Menschenpaar als Ausgangspunkt für eine Parabel, die unversehens in der Gegenwart landet – toxische Männlichkeit, Arbeitslosigkeit und Scheidungsprozess inklusive. Sie rechnet gnadenlos ab mit dem patriarchalen Erbe unserer Gesellschaft und öffnet die Tür zu einem anderen Lebensentwurf.

Moderation Ali Cem Deniz (FM4), Eintritt frei!

Gespensterlesung mit
Peter Clar, Martin Peichl, Johanna Schmidt und Verena Stauffer

Das Gegenteil von Sommerloch

Peter Clar, Martin Peichl, Johanna Schmidt und Verena Stauffer lesen in der Buchhandlung analog veröffentlichte und unveröffentlichte Texte: von Lyrik bis Prosa, von Hitzewelle bis Regenschauer, von Aperol Spritz bis Whiskey Sour.

Freier Eintritt! Büchertisch mit allen Veröffentlichungen der grandiosen Autor:innen zum Schmökern und Hineinlesen!

Lesung mit Keith Gray

Keith Gray is an award-winning author for young people from the UK now living in Vienna. His previous best-selling book, The Climbers, was published as Klettern in German. We would like to invite you to celebrate the launch of his new ‘super-readable’ book for teenagers. It’s a story of friendship, rivalry and underground secrets. Discover The Den on Thursday, 3rd August in a special English book event in the Viennese bookstore „Buchhandlung analog“.

Lesung mit Lukas Pellmann

Auf der Flucht vor einem deutschen Mafiaclan versteckt sich der ehemalige Polizist Nikolaus Lauda in Rust am Neusiedler See. Doch statt eines sicheren Rückzugsorts warten dort neue Probleme auf ihn. In einem nahe gelegenen Steinbruch wird die Leiche einer Journalistin gefunden, und für die örtliche Polizei steht fest: Lauda ist in den Fall verwickelt. Um seine Unschuld zu beweisen, stellt er eigene Ermittlungen an.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn auch die Mafia kommt ihm wieder auf die Spur…

Lesung mit Michael Stavaric

Thom empfindet sich als Versager, von der Gesellschaft hält er nicht viel, von seinen Eltern noch weniger. Seine Lebensunfähigkeit schiebt er auf seine Sozialisation.
Seine Sozialisation bezeichnet er als Verunmöglichung des Lebens. Thom möchte glücklich sein, doch die ungeheuerlichen Lasten, die das Leben mit sich bringt, lassen ihn hoffnungslos zurück.
Der österreichisch-tschechische Schriftsteller und Übersetzer Stavarič hat zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten, zuletzt: Wissenschaftsbuch des Jahres. In unserer Buchhandlung stellt er seinen neuesten Roman “das Phantom” vor.

Lesung mit Alois Schörghuber

Der ehemalige Ö1-Redakteur Alois Schörghuber hat in seiner 25-jährigen Berufslaufbahn die mitunter skurrilen Auswüchse unserer Gesellschaft hautnah mitverfolgt. Die nun erstmals in einem Buch versammelten, über Jahre entstandenen Glossen wurden ursprünglich für das Radio verfasst.
Mit viel Gespür für das Zwischenmenschliche widmet er sich so manchen „menschlichen Biotopen“, hantelt sich von einer sprachphilosophischen Fragestellung zur nächsten – zuweilen kulinarischen – ,kommt vom Hundertsten ins Tausendste, denkt über Viren, Venedig, Demenz und Egomanie nach und fragt nach den Themen, die uns alle beschäftigen.

Lesung mit Sarah Elena Müller

Die Eltern eines Mädchen sind mit der Erziehung des Kindes überfordert. Deswegen sucht das Kind Zuflucht bei einem Engel. Die Autorin Sarah Elena Müller liest aus ihrem neuen Roman „Bild ohne Mädchen“ (Limmatverlag).

Lesung mit Andri Perl

Neun Jahre nach seinem ersten Buch „Die Luke“ erschien erst kürzlich Andri Perls neuer Roman „Im Berg ist ein Leuchten“ (Elster & Salis). Eine Erzählung, die in einen verlassenen Bergstollen führt und ein Denkmal setzt für die, die nicht mehr sind.

Lesung mit Franco Supino

Franco Supino liest aus seinem neuen Roman „Spurlos in Neapel“ (Rotpunktverlag). Der Autor begibt sich auf die Spurensuche in die Stadt, deren Sprache er zwar spricht, deren Gesetze ihm aber fremd sind. Immer häufiger fragt er sich: Was wäre aus ihm geworden, wenn seine Eltern und er Neapel nicht verlassen hätten?

Lesung mit Demian Cornu

Die sieben Protagonisten in Demian Cornu Roman „Transite kleiner Welten“ (Kommode Verlag) sind auf der Durchreise und hoffen auf ein Ankommen, ein Zuhause, Akzeptanz und Ruhe. Und dass ihre scheinbar kleine Welt irgendwie wieder in Ordnung kommt.

Lesung mit Edith Kneifl

Klippensturz

Laura Mars wird aus ihrem Leben in Wien gerissen und mitten in eine Geschichte geworfen, die sich zunehmend wie ein böser Traum anfühlt: Ein Notar aus Kroatien teilt ihr mit, dass sie die Alleinerbin ihrer gerade verstorbenen Großmutter ist – obwohl Laura schon vor Jahren deren Sterbeanzeige bekommen hat. Und damit nicht genug:
Als Laura im Notariat in Pula ankommt, findet sie dort den Notar ermordet vor. Vom Testament fehlt jede Spur.
Dafür entdeckt sie das Tagebuch ihrer Großmutter und erfährt mit jeder Seite mehr über die vertrackte und düstere Vergangenheit ihrer Familie.

Lesung mit Andrea Krakora und Stefanie Pichler

Die wundersame Gasse

In der wundersamen Gasse wohnen sehr besondere Menschen. Sie sind alle nicht mehr ganz jung. Und alles, was sie machen, dauert ein bisschen.
In ihren Köpfen stecken bunte Ideen und zartrosa Träume.
Nie im Leben würden die BewohnerInnen der Gasse woanders leben wollen.
Liegt es daran, dass in der Gasse ein so besonderer Duft liegt?
An manchen Tagen riecht es nach Zimt. An anderen nach Zitronengras.
Wieder an anderen nach honigsüßem Sommerflieder.
Die meiste Zeit aber duftet es nach warmem Apfelmus.
Mit einem Hauch von Rosenöl.
 
Die wundersame Gasse ist ein Buch für Groß und Klein. Ein Kinderbuch, das das Alt-Sein, die Vergänglichkeit und die Liebenswürdigkeit, die im Verschrobenen steckt zum Thema macht.

Lesung mit Thomas Sautner

Beschreibung: Nur zwei alte Männer

Der ehemalige Starfotograf Joseph Wasserstein und der Tänzer Hakim Elvedin wohnen Garten an Garten am Rande Wiens. Sie erhalten eines Tages Besuch von Julia, die erfahren hat, dass Joseph Wasserstein ihr leiblicher Vater sein könnte. Unter dem Vorwand, an einer Publikation über den Fotografen zu arbeiten, verbringt sie einen Sommer bei den skurrilen alten Männern, die ihr langsam zur Familie werden. Eines Abends aber ist alles nicht wie sonst und in Folge hält ein nie dagewesenes überirdisches Ereignis die ganze Welt wochenlang in Atem. Auch die drei stehen im Bann des Unbekannten und ahnen nach und nach, dass es im Universum mehr geben muss, als der Menschheit begreifbar ist. Thomas Sautners neuer Roman über das Altwerden und das Altsein, über ewig währende Kindheit und den absurd schönen Sinn des Lebens.

Lesung mit Antonia Pichler

Beschreibung: Ich und meine Yoni

Die 6-jährige Loumi will es genauer wissen: Warum steht in Körperbüchern immer nur Scheide und warum ist nur ein Dreieck abgebildet und sonst nichts? Da stimmt doch etwas nicht! Sie geht mit ihrer Mama auf Entdeckungsreise und bringt ihren Leser:innen die bunte Welt der Vulva auf kindgerechte Weise näher. Ein feinsinniges Aufklärungsbuch für Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter.
„Das da unten“ darf für immer aus dem elternlichen Wortschatz verschwinden. Wie heißen die einzelnen Teile richtig? Darf ich mich da berühren? Warum kribbelt das so? Wann ist es wichtig, Stopp zu sagen? Wo kommt das Blut her? Wie möchte eine Yoni gepflegt werden? Und was hat das Ganze mit Selbstliebe zu tun? Eine spannende Reise in das Yoniversum der 6-jährigen Loumi. Mit interaktiven Elementen zum Malen und Ausschneiden.

Lesung mit Ludwig Drahosch

Ludwig Drahosch ist Schriftsteller, Maler und Fotograf. In der Buchhandlung analog präsentiert er seine Novelle „Simonettas Schatten – Eine Erzählung über die Unbelehrbarkeit des Schönen“. Das Buch handelt vom alten Maler Giorgio, der in Florenz lebt und eine brennende Leidenschaft für den Zeitgeist der Renaissance hat. Mit „Simonettas Schatten“ wollte Drahosch mit Worten malen und hat mit dieser Novelle einen modernen Zugang zur Kunstgeschichte kreiert.

Lesung mit Andrea Komlosy

Wir befinden uns im Übergang vom industriellen zum kybernetischen Zeitalter. Die Wirtschaftshistorikerin Andrea Komlosy sieht dafür in der Corona-Krise ein dynamisierendes Element, das auch dazu dient, die Verwertungskrise des Kapitals mittels staatlicher Nachfrage zu überwinden.

16. Februar, 19:00 Uhr

Buchhandlung analog
Otto-Bauer-Gasse 6, 1060 Wien

Moderation: Ali Cem Deniz (FM4)

Eintritt kostenlos!

Lesung mit Jutta Treiber

Jutta Treibers Lesungen sind ein Ereignis. In unserer Buchhandlung hat die burgenländische Autorin aus ihren Romanen gelesen, Gedichte vorgetragen und aus einem Kinderbuch gelesen, das eigentlich keines ist. Ihre Bücher sind nicht als Hörbücher erhältlich. Deswegen nutzt die Chance und hört Jutta Treiber in unserem Podcast zu!

Im Gespräch mit Alexandra Pomper.

Der Münchner Autor Richard Mackenrodt liest in der „Buchhandlung analog“ aus seinem weihnachtlichen Kinderbuch „Alle Haare wieder“:

In diesem Buch glauben fünf Kinder, dass das in wenigen Tagen bevorstehende Weihnachtsfest auf schreckliche Weise bedroht ist. Sie schlagen Alarm, aber niemand will auf sie hören. Also beschließen die Kinder, die Sache selbst wieder in Ordnung zu bringen. Was dabei herauskommt, hat die Welt so noch nicht gesehen…

Lesung mit Marlene Streeruwitz

Die Wiener Autorin Marlene Streeruwitz gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Schriftstellerinnen im deutschsprachigen Raum. Sie schreibt nicht nur Romane, sondern nimmt auch regelmäßig mit kritischen Beiträgen an gesellschaftlichen Debatten teil. Nach ihrem Corona-Roman „So ist die Welt geworden“ setzt sie sich in ihrem neuen Buch „Handbuch gegen den Krieg“ mit Krieg und Frieden auseinander.

In der „Buchhandlung analog“ liest sie aus diesem neuen Buch. Anschließend gibt es ein Gespräch mit der Autorin über Sprache und Macht in krisenhaften Zeiten.

Moderation: Ali Cem Deniz (Radio FM4)

Wann: 13. Dezember, 19.15 Uhr

Ort: Buchhandlung analog, Otto-Bauer-Gasse 6, 1060 Wien

Eintritt frei!


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Buchhandlung analog
2. Dezember 2022
19:15 Uhr
buchcover
Buchhandlung analog
28. November 2022
19:30 Uhr
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